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Nationalpark Cilento und Vallo di Diano

Nationalpark Cilento und Vallo di Diano
"Parco Nazionale del Cilento e Vallo di Diano",Weltkulturerbe der UNESCO, "Bandiera Blu d`Europa" für sauberes, tiefblaues Meer ... Anerkennungen für einen der schönsten, unentdeckten Landstriche Süditaliens. Mehr als 180 000 Hektar unberührte Bergwelt mit Gipfeln, die fast 2000m Höhe erreichen, Flüsse und Wildbäche, rauhe Schluchten und liebliche Täler, dichte Eichen- und Kastanienwälder, silbergrüne Olivenhaine, Aleppokiefern, gelber Ginster und mediterrane Macchia und eine malerische Küste, an der sich steile Felsen und Klippen mit kleinen Buchten und langen Sandstränden vor türkisblauem, glasklaren Meer abwechseln. Und die üppige und seltene Flora und Fauna ist eine wahre Schatztruhe für Naturfreunde!


Santa Maria di Castellabate

Santa Maria di Castellabate Santa Maria di Castellabate ist eines der malerischsten Küstenorte des Nationalparks Cilento. Umschlossen von den Landzungen "Punta Licosa" und "Punta Tresino" liegt er umrahmt von kilometerlangen, unverbauten Sandstränden, im Halbkreis reihen sich Fischerhäuschen, Restaurants und Bars und alte Palazzi charakterisieren sein "Centro Storico". Ein lebhaftes Treiben rund ums Jahr machen Santa Maria di Castellabate zu einem idealen Urlaubsziel. Und der Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für kurze und längere Entdeckungsreise in die unberührte Natur, Kultur und Geschichte des Cilentos und Kampaniens.


Castellabate

Castellabate Stolz dominiert der mittelalterliche Ort Castellabate (278m) mit seiner Burg, im Jahre 1123 vom Abt Costabile Gentilcore aus Cava die Tirreni zum Schutze vor den Sarazenen errichtet, die von den beiden Landspitzen Punta Tresino und Punta Licosa umschlossene Bucht. Das "centro storico" mit seinen verwinkelten Gassen, steilen Treppen und der zentralen "piazza" gilt als eine der schönsten und besterhaltenen Altstädte im Cilento. Die Basilika Santa Maria de Gulia aus dem XII. Jh. birgt Kunstschätze aus dem 16, Jh. Und vom "Belvedere" genießt man einen umwerfenden Panoramablick über die Bucht mit dem Fischerort Santa Maria di Castellabate und dem Hafen von San Marco di Castellabate!


Punta Licosa

Punta Licosa Romantisch und mythenumwogen: Homer erzählt von der Sirene Leucosia, die sich aus unerfüllter Liebe zu Odysseus vor der Landzunge von Licosa, dem antiken Enipeo, in die Tiefen des Meeres stürzte. Mediterrane Macchia, Eukalyptuswälder und Aleppokiefern, die sich geduckt im Winde stehend an der Küste aneinanderreihen, kleine, verschwiegene Buchten und steile Klippen, Olivenhaine und Weinberge, alte Palazzi, Herrenhäuser und kleine Gehöfte, das Ganze eingehüllt vom süßen Düften und untermalt vom lauten, mechanischen "Gesang" der Zikaden ... ob für ein verstecktes Sonnenbad oder lange Spaziergänge, Punta Licosa ist ein mediterranes Erlebnis!


Agropoli

Agropoli Wie der Name bereits sagt, geht die Gründung Agropolis auf die alten Griechen zurück, die auf dem Kap in 24m Höhe über dem Meer im VI. Jh. v. Chr. einen Tempel errichteten. Eine breite Treppe führt hinauf in das mittelalterliche "centro storico" mit seinen verwinkelten Gassen, in denen man hübsche kleine Lokale und Restaurants finden kann. Sehenswert sind das Castello dem 6.Jh., Reste der Stadtmauer und das Stadttor, die "porta antica", aus dem 7.Jh.! Agropoli ist ein rund ums Jahr lebendiges Städtchen. Zahlreiche Geschäfte säumen seine Fußgängerzone, und auf der "piazza" genießt man den Aperitivo gemeinsam mit den Einheimischen. Seine langen Sandstrände ziehen im Sommer zahlreiche Urlauber an. Im Hafen von Agropoli ankern Fischerboote ebenso wie luxuriöse Yachten, und in den Sommermonaten legen hier die Schiffe nach Palinuro, Capri und zur Amalfiküste ab.


Paestum

Paestum Die antike Tempelstadt, von den alten Griechen "Posedonia" genannt, war eine der reichsten Städte der Magna Graecia. Anfang des VI. Jh.v. Chr. von Griechen aus Sybaris errichtet, ging es im Jahre 273 v.Chr. an die Römer über. Die dorischen Tempel von Paestum gelten als die besterhaltenen Zeugen Großgriechenlands, das Amphitheater, das Forum und die meisten Grundmauern stammen aus römischer Zeit. Die Stadt von insgesamt 25ha umläuft die über weite Strecken gut erhaltenen Stadtmauer. Der Besuch im archäologischen Museum ist ein Muß: Es birgt eine der umfangreichsten und schönsten Sammlungen der Magna Graecia.


Roscigno

Roscigno
Anfang des 20. Jahrhunderts von einem Erdrutsch bedroht, wurde der Ort Roscigno von seinen Bewohnern verlassen; heute schlummert er mit seinen halbverfallenen Häusern, die sich um die Piazza "Giovanni Nicotera" mit der Dorfkirche und dem Brunnen reihen, leise vor sich hin und vermittelt seinem Besucher hautnah das Leben der "alten Cilentani". Einen Besuch im "Museo Archeologico" und ein Spaziergang auf den Monte Pruno (879m) mit seinen archäologischen Ausgrabungsstätten sollte man nicht versäumen! Tipp: Eine Weinprobe in der Cantina Sociale von Castel San Lorenzo!


Grotten von Castelcivicita

Grotten von Castelcivicita

Einen Abstecher lohnen die Grotten von Castelcivitą, die schönsten Süditaliens, deren Entstehung 40.000 Jahre zurückreicht. Ein unterirdisches Reich aus Stalagmiten und Stalaktiten, Wasserläufen, Tunnel und Brunnenschächten, eine Faszination der Natur über eine Länge von über 4000m. Die Besichtigung des Ortes Castelcivitą in 487m Höhe mit einem schönen Panorama über das Tal des Sele sollte man nicht missen. Tipp: Ein Besuch im "Museo della Civiltą Contadina"!


Ascea

Ascea Der mittelalterliche Ort Ascea liegt auf einem Hügel und bietet ein herrliches Panorama über die Küste und die Ruinen der antiken griechischen Stadt Velia ... ein harmonisches Bild aus unberührter Natur, Kultur und Geschichte. Die traditionelle Gastfreundschaft und die sprichwörtliche Herzlichkeit seiner Bewohner sind ein! Grund für die Beliebtheit dieses kleinen Ortes. Nicht zu vergessen Marina di Ascea mit seinen kilometerlangen und unverbauten Sandstränden vor tiefblauem, sauberen Meer! Denn heute zieht vor allem dieser kleine Küstenort mit seinem Hafen und hübschen Restaurants und Bars die Urlauber an!


Palinuro

Palinuro Der Ort Palinuro ist vor allem seiner "Blauen Grotte" wegen berühmt, die als Naturerlebnis der berühmten "Grotta Azzurra" von Capri in nichts nachsteht! Im Hafen von Palinuro findet man leicht die Boote, die in die berühmten Grotten fahren. Man schippert rund um das Kap von Palinuro zu den verschiedenen Grotten, die nur vom Meer aus zu erreichen sind: Blaue Grotte, Blutsgrotte, Mönchsgrotte, Silbergrotte, Knochengrotte, bestaunt den "arco naturale" und träumt in der Bucht "des süßen Schlafs" ... Ein Erlebnis! Achten Sie bitte auf das Wetter, bei erhöhtem Meergang können die kleinen Boote nicht in die Grotten einfahren. Ein "Ersatz" kann aber der Aufstieg zum Kap mit seinem Leuchtturm sein, von wo aus man bei klarer Sicht das herrliche Panorama bis nach Kalabrien genießt ... und einen unvergesslichen Blick in das tiefe Blau des Thyrrenischen Meeres!




In den Sommermonaten legen im Hafen von Agropoli die Schiffe nach Capri, Ischia und an die Amalfiküste ab.